Großartige Neuigkeiten!
Gleich zwei gute Neuigkeiten haben uns diese Woche überrascht. Die erste und bang ersehnte Nachricht ist diese: Wir haben ein Wohnung in Vancouver!!! „YESweCANada!!“ Was für eine Erleichterung!
Nachdem wir unsere Flüge gebucht hatten und damit eine festen Einreisetag im Kalender, stellte sich die bange Frage, ob wir rechtzeitig die Warteliste für eine Campuswohnung der UBC erklimmen. Immer wieder hoffnungsvolle Blicke auf die Platzierung zeigten in den letzten Wochen nur winzige Fortschritte – das war zu erwarten, schließlich kündigt ja niemand seine Wohnung mitten im laufenden Trimester. Dennoch irgendwie enttäuschend. Am Montag dieser Woche noch auf Platz 30 und nur noch knapp 5 Wochen Zeit…
Aber dann, am Überraschungsmittwoch, kam das Angebot per Mail: 3 Zimmer Maisonette Familienwohnung auf dem Thunderbird Campus der UBC, ca 85 Quadratmeter. In einer verkehrsberuhigten Zone, unter Riesen-Lebensbäumen und mit Spielplatz vor der Tür! Teuer, na klar, aber wir haben sofort zugeschlagen, denn so rückt das Studium nah an unser Familienquartier. Das spart Zeit und kurze Wege ermöglichen vieles. Dazu ist es einfach traumhaft schön, wie auf dem Bild der UBC Homepage zu sehen ist:

Hier findet ihr mehr über das Campuswohnen an der UBC heraus!
Die zweite Überraschung:
Ebenfalls am Mittwoch Abend. Ich habe meinen Ausstand aus der Jägerschaft Wannsee in der Revierförsterei Wannsee gegeben und dabei über unser Vorhaben informiert. Ich finde es wichtig, sich aus einer Gruppierung ordentlich zu verabschieden. Nach einem Vortrag über das Ziel unserer Reise, den MSFM Studiengang und einer ganz kurzen Vorstellung der kanadischen Forstwirtschaft saßen wir bei Knackern und Brot in vertrauter Umgebung und nahmen Abschied.
Ich wurde nicht nur durch Götz mit einem „Jagd vorbei!“ und einem „Berliner Gruß“ auf dem Jagdhorn geehrt, nein, die Jäger haben mir eine Art privates Stipendium finanziert!!! Jeder hat etwas gegeben und nun unterstützen sie mein Studium mit einem Beitrag in meine Reisekasse!
Ich war sprachlos und habe versucht, meinen Dank einigermaßen auszudrücken. Etwas unbeholfen obgleich des „Schrecks“! Damit habe ich nicht gerechnet und mein Dank gebührt den Waidmännern aus Wannsee und Hans, der das alles auf die Beine gestellt hat. Ich bin überzeugt und bestimmt, dass ich diese Solidarität eines Tages weiterreichen kann und werde.
Wenn ich in Kanada mal einen Durchhänger haben sollte, wird mich die gelebte und große Solidarität meiner Waidgenossen aus Wannsee zusätzlich motivieren!
Im Namen meiner ganzen Familie sage ich euch unseren großen Dank!