June 11th 2016

June 11th 2016

Für das morgige EM Spiel unserer Nationalmannschaft brauch ich eine Sportkneipe oder ich höre es mir auf Inforadio an… Streaming auf ARD und ZDF Seiten funktioniert nicht in Vancouver-

Heute war ich in der Woodward Bibliothek und habe mir meine ersten zwei Bücher ausgeliehen: „Forestry Handbook for British Columbia“ und  „Clearcutting the Pacific Rain Forest“. Ich werde wohl auch meine Lernorte dahin verlegen: das spart Geld (keine Kosten für Schreibtisch und Co) und dort herrscht Ruhe und der Wissenspool ist unmittelbar anzapfbar (Regalreihe SD 100 bis SD 500).

Ich brauche ein Fahrrad. Dringend. Ich fühle mich nicht nur besser als Radfahrer, es macht einfach Sinn: Zur Fakultät sind es von zu Hause 15 Minuten zu Fuß, zur Bücherei 10. Auch alle anderen Wege auf dem Unigelände sind zwischen 5 und 10 Minuten zu Fuß, da kommt einiges an Minuten pro Woche zusammen. Werde das Morgen nach dem Länderspiel auf die Agenda setzen, und zwar hier: Ride on Again Bikes in Kitsilano. Der Sonntag ist hier ein normaler Einkaufstag, Safeway hat zum Beispiel sieben Tage die Woche von 09:00 bis 22:00 auf.

Um unsere Kosten zu senken sind wir heute tiefer in den Gebrauchtmarkt eingestiegen. Einerseits hilft eine Vorrecherche in Craigslist, andererseits hilft es Leute zu fragen und sich von Laden zu Laden Empfehlungen zu holen. So sind wir heute zu Gummistiefeln für die Kinder, einem Regenanzug, einem Paar brandneuer, deutscher Ökoschuhe und einem Pulli für Alma, einer Regenhose, Fußballschuhen  und zwei Basebällen für Cuno sowie einem Vokabelbuch (2700Wörter aus dem täglichen Leben, eigentlich ein Kinderbuch mit vielen bunten Bildern) für mich gekommen- für knapp 160$. Superdeal! Vor allem wenn man bedenkt, was Kinderschuhe in D neu kosten. Ich werde mir meine Regenaussatttung auch gebraucht besorgen.

Nach dem Einkaufen war ich mit Cuno zum ersten Mal kurz am Strand. Dazu geht es eine Treppe hinab durch den Küstenwald und durch dichtes Gebüsch zu einem Salzgras/Matschstrand/Sumpfgebiet. Das ist alles andere als ein Erholungsstrand im klassischen Urlaubssinne, also genau richtig für uns: Kleine Rinnsale eignen sich zum Dämme bauen, unter den Steinen verstecken sich Krabben und angschwemmtes Strandgut ergibt gute Bohrstöcke. Wir hatten ne Menge Spaß und wir werden oft wiederkommen. Wenn es wieder mal warm ist probieren wir auch die Wassertemperatur aus, heute kamen wir nicht ran- zu matschig für Schuhe. Den sandigen Teil haben wir nicht gesehen, dort befindet sich das Zentrum des längsten Nudistenstrandes der Welt 🙂 (clothing optional beach)

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