Vancouver Island

Nach knapp sechs Wochen haben wir es dann doch geschafft: Ein Besuch auf Vancouver Island! Ohne Probleme kann man hier  ein komplettes Wochenende sein, die Trails erkunden, den berühmten Küstenwanderweg gehen und alle Sehenswürdigkeiten (Vancouver Aquarium) mitnehmen. Wir haben ja noch ein paar Monate Zeit und haben daher nur einen Spaziergang durch den Wald nordwestlich der Lost Lagoon gemacht. Nach einigen regnerischen Tagen hat heute Morgen die Sonne gelacht und uns regelrecht aus dem Haus gesogen!

Die Trails sind wie immer vorbildlich, breit und eben. Man bekommt jedoch schnell einen Eindruck davon, wie undurchdringlich dieser Wald vor 400 Jahren gewesen sein muss. Oft stellen wir uns vor, dass wir da durch müßten- all den Sümpfen, Brombeeren, Mücken, Hecken und Flachwasserseen zum Trotz. Ohne Funktionskleidung, wasserfeste Schuhe und Backpacks (selbst mit wäre es ein Graus!), dazu die Kinder und vielleicht sogar ein paar Tiere, Vorräte, Werkzeug, Bretter & Beschläge…- eben wie die Pioniere. Was das für eine Leistung war, diese Wälder urbar zu machen! Das über die Jahrhunderte dabei die Rechte der First Nations ganz ähnlich wie in Amerika mit Füßen getreten worden sind, das ist eine andere, schaurige Geschichte.

 

Beeindruckend sind auch die „nursing stumps“, die besonders von Hemlocktanne und Huckleberry als Keimbett bevorzugt werden:

 

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